Lustig ist anders

Januar 6, 2009

Wenn es schon nichts zu lachen gibt, sollte man das wenigstens laut tun. Oder sich fragen, welche Fallhöhe Humor haben sollte, um komisch zu sein. So wie es schwierig wird, sich im knien zu erhängen, fällt lachen schwer beim Gang in den Keller auf der Suche nach der Pointe oder dem Schalk, den man sonst im Nacken spürte. Der gelebte Witz kann das Zwerchfell reizen oder zur Zote verkommen, je nach Art des Erzählens oder des Erzählers. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, selbst bei der fünften Wiederholung von Schwänken, die das Leben schon zu Kaisers Zeiten spielte und nicht müde wird, in bierseliger Stimmung immer wieder ins Programm zu nehmen. Schamhaftes Kichern, schallendes Lachen oder gähnendes Augenrollen sind der Lohn für mühsam bemühte Zweideutigkeiten in der ach so sexualisierten Welt, wo nur noch pürierter Känguruhoden mit Schwanzstückchen im Dschungelcamp die Quote stabil hält und Fernsehunterhaltung zum terra incognita des Humors macht. Schön, wenn das manchen Blogger motiviert, dem noch eins drauf, nein eher darunter zu setzen und die Tiefe möglicher Spaßigkeit zum bodenlosen Loch verklärt. So speit mancher Freizeithumorist und Teilzeitliterat Texte ins world wide web, die dort auch hingehören, weil Masse jede Klasse zudeckt und daher die Bedeutungslosigkeit solcher Beiträge nicht auffällt. Stelle man sich eine Lesebühne vor, wo Frauen in (Schnee)Wehen zum Alptraum des Alimente fürchtenden Nachbarn werden…diesen Witz sucht man lange zu verstehen, er wird nicht lustiger. Wem das aber immer noch zu intellektuell ist, sollte in seine Elaborate des fragwürdigen Humors wiederholt das beliebte und feingeistige Wort „ficken“ einbauen und schon haut sich die halbe Nation auf die Schenkel, die andere Hälfte geht lieber Schuhe kaufen. Ein Blog für Männer also und entsprechend leicht bedienbar mit Inhalt und Witz oder bloßer Beschreibung des Unerfüllten, womit wir auch in diesem Text zum zweiten Mal beim „ficken“ sind. Lachen als die Kunst des Nichtredenmüssens, nicht schreiben wäre manchmal noch viel lustiger, leider nicht in diesem Fall, wenn im Format von Kleinanzeigen des Lebens Langeweile zelebriert wird und der Altherrenwitz Urstände feiert. Willkommen daher im Schlafgemach des Blogkandidaten für die goldene Himbeere, so sich ein C-Movie-Verleiher fände, dieses Drehbuch zu verfilmen. So verleihe ich heute dem „Textspeier“ den Preis für die entbehrlichste Seite der Woche und danke, dass es unterhalb meines Blogtagebuches doch noch Platz für andere webpages gibt.

 

Herrenwitz Blog

 

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Liebe geht durch den Magen

November 27, 2008

Was dem einen die Plätzchen, sind dem anderen die Gans am 1. Weihnachtsfeiertag oder der Karpfen, wenn man zionistischen Glaubens ist. Maßlosigkeit und Völlerei, die perfekte Mischung, um am Neujahrsmorgen die Joggingschuhe anzuziehen, den Schal umzubinden und in die Trinkhalle von nebenan zu laufen, um noch rechtzeitig das Konterbier zu erwischen bevor die versoffene Nachbarschaft angetobt kommt. Doch all das wird überschattet vom wahren Grund der jahresendzeitlichen Familientragödien und Kaufrauschexzesse, dem Fest der Liebe. Ich spreche nicht von trauter Harmonie im Kreis der Lieben, nein, sondern von den zahllosen Weihnachtsfeiern, wo nach drei Flaschen Wein selbst die Schnalle aus der Buchhaltung schwanengleich mit auf die Herrentoilette gezerrt und glattgebügelt wird, denn Liebe ohne Sex ist wie Vanilleeis ohne Waffel. Anders als Sex ohne Liebe, das schmeckt auch so. Manchen sogar besser, denn dann kann man zur Eiskugel im Porzellanbecher noch heiße Himbeeren oder Schokosauce beigeben, probieren Sie das mal auf einer labbrigen Waffel. Die hält ungefähr so lange, wie durchschnittlicher Sex in einer durchschnittlichen Beziehung dauert oder anders ausgedrückt: bis ER fertig ist. Dann gibt es noch die, die sagen, Vanilleeis schmeckt gar nicht, besser Schoko, aber über homosexuellen Beischlaf soll es hier nicht gehen. Vielleicht ist ja der eingangs bemühte Vergleich zwischen Eis und Beischlaf gar nicht so weit hergeholt, bedenkt man all die Menschen, die sich ob einer unglücklichen Liebe oder aufgedrängter Enthaltsamkeit in die Ersatzbefriedigung des Essen, dem sogenannten Frustfressen retten. Denen ist es egal, ob die Vanilleeiskugel in der Waffel oder im Becher serviert wird. Hauptsache irgendwer kommt zum Schuss oder lässt schießen. Hier von Liebe zu sprechen, hieße das Haus vom Dach her bauen oder den Weihnachtsmann im Elektrokamin zu suchen, also Zeitverschwendung. Sex hingegen ist ein bewährtes Mittel, auf seine Kosten zu kommen ohne zuzunehmen, anders als Liebe, die meist zu wohlwollender Trägheit und Körperzuwachs führt. Deshalb ist die Bezeichnung „Liebesdienste“ für Darreichungen des Horizontalen Gewerbes irreführend. Ernährungsberater oder Fitnesstrainer wären hier sinnvoller als der Quickie in der Mittagspause oder der Blowjob als Belohnung für einen stressigen Tag. Wer dennoch lieber isst als vernascht zu werden oder noch keine kulinarische Idee für den Familienansturm zu Weihnachten hat, kann sich unter folgendem Link die nötige Inspiration und Ablenkung vom faden Singleleben holen und der Statistik ein Schnäppchen schlagen, die herausgefunden hat, dass die, die ohne hormonellen Ausgleich das Jahr beenden auch schnell mal von der einen oder anderen Brücke springen.

 

Kulinarischer Blog

 

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Nach dem letzten schundhaft pornografischen Artikel möchte ich anlässlich des Buß- und Bettages aus Franz Frommhelds keuschem Online-Tagebuch zitieren und mich gegen die Verderbtheit der Welt aussprechen. Nacktheit ist Pornografie und damit Sünde, Schande und bedarf einer zweistündigen Morgenwäsche mit Kernseife und einer drahtigen Pferdebürste, wie Franz Frommheld, der Wächter von Sitte und Moral, gewöhnlich seinen Tag beginnt. Er, der Leiter der Taunus-Bibliothek mit garantiert moralisch einwandfreien Büchern – andere fliegen in den Bach -, hat zusammen mit seinen Kommunarden Karl-August Bromme †, Ferdinand Schratmannsdörffer und Frau Gudrun der Obszönität der Welt den Krieg erklärt. Gemeinsam stemmen sie sich dem Untergang des Abendlandes entgegen und wollen der Sexualität einen entscheidenden Faustschlag in den verlotterten Unterleib erteilen. Doch der Feind lauert aller Orten. Die durch die Pornozeitschrift „BRAVO“ aufgehetzte und verdorbene Jugend zeigt sich unbeeindruckt von der Politik der sexualfreien Erziehung und dem gebotenen Zwang, moralisch verfehlte Gedanken mit dem Zeigestock zu vertreiben. Stattdessen ist unsere Jugend zwar beim Onanieren und Handytelefonieren vorneweg, kann aber einen Strohhalm nicht von einer Milchkuh unterscheiden, wie schon der viel zu früh verstorbene Moralist Karl-August Bromme und Mitbegründer der Internetliga gegen Sexualität treffsicher bemerkte. Kein Wunder, wenn dem unreifen Kind an jeder Ecke verdrecksaute Bilder angeboten werden und die einst reine Seele mit Schleim, Auswurf und geiler Seuche beschmutzen. Allein der sogenannte Aufklärungsunterricht an den Schulen dient ausschließlich dem Verderben unserer Kinder, weil sich Lehrer schimpfende Lustgreise an den bebenden Brustspitzen und gehärteten Hansemännern der Minderjährigen erregen wollen. Wie war Franz Frommheld entsetzt, als einige dieser fehlgeleiteten Schüler nach dem Buch „Die Sexualität des Menschen“ für deren Unterricht fragten. Dort waren ein Mann und eine Frau abgebildet, die lediglich Unterwäsche trugen, also nackt waren! Natürlich landete auch dieser Pornoschinken im städtischen Bach, denn eine Entsorgung auf Kosten der Moralinstanz Frommhelds war selbigem nicht zumutbar. Dass die Kinder ordentlich eine in die Fresse geschlagen bekamen, versteht sich angesichts des Erziehungsauftrages der Internetliga gegen Sexualität von selbst und dürfte eine wichtige Lektion in der Aufzucht dieser Minderjährigen gewesen sein. All diese ekelerregende und moralzersetzende Verkommenheit der Medien, Schulen und Politiker ist eine Entwicklung, der sich nur frigide, impotente oder anderweit charakterlich gefestigte Menschen entziehen können. Wer hingegen an Sexualität interessiert ist, also krank im Kopf, sollte auf Empfehlung Herrn Frommhelds ein Eisbad nehmen und sich an seinem Hansemann aufhängen. Ganz abartig sind zudem die, die sich bestenfalls unterschiedlichen Geschlechts einbilden, ihren Trieben durch eine Ehe, den Nachtexpress des Teufels, eine Legitimation zu geben. Nacktheit ist ein Verbrechen und sündhaft zugleich, egal, ob Mann und Frau unter einem Dach leben oder sich auf Waldwiesen oder in Bahnhofstoiletten vergehen. Die Ehe ist die Puffmutter der Pornografie und gehört verboten, geteert, gefedert und in den Bach geworfen.

Moral Blog

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Super Nice me!

Oktober 28, 2008

Heute schon gebetet? Verschwendete Zeit, denn der Gegenbeweis zur moralischen Instanz „Gott“ ist erbracht, zumindest in dem Versuch, dem Glauben Wissen gegenüber zu stellen oder etwas, was sich ungefähr so anfühlt. Geschafft haben das zwei jungdynamisch sympathische Großschnauzen, die mit viel Humor und etwas weniger Sensibilität dem Gläubigen den Gebetsteppich wegziehen und sagen: Nutze dein Leben, denn danach wird’s finster. Doch so viel Chuzpe bleibt nicht ohne Auswirkung auch auf andere Wissensbereiche, wie zum Beispiel Titten oder den Nacktscanner von Jamba, die größte Verarschung seit es Klingeltonwerbung gibt. Die vermutlich letzten Retter des Abendlandes Dr. Nice und Dr. Super bloggen gegen den Stumpfsinn in der Welt und propagieren die Zuwendung zu den wirklich essentiellen Dingen unserer Zeit, nämlich Skandale, Pussys, Promis, Titten, Muschis, aber auch – wenn noch Zeit bleibt – Politik, Forschung, Sex und nackter Mord im Ghetto. Wen das verwirrt, ist in guter Gesellschaft und wird dennoch super nice auf der heutigen Blogempfehlung unterhalten. Sich dabei klein, schwach und ungebildet zu fühlen, ist keine Schande, sondern die Folge natürlicher Auslese, die die Herren Nice und Super privilegiert hat, uns den Weg des Irdischen zu weisen und Gott auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Damit schließt sich der Kreis zum oben zitierten Gottesgegenbeweis über sexuelle Randgruppen hin zur Aufklärung und Entzauberung mythologischen Sektierens, das uns vor Onanie und Beischlaf mit der Ische des besten Freundes warnt. Doch ohne Handarbeit bleiben Schwänze klein und laufen so Gefahr, der Small Penis Humiliation (SPH) Bewegung zum Opfer zu fallen, einer Randgruppe, der sich die Dres. Nice und Super ebenso gern annahmen wie den anderen Minderheiten, seien es Moslems, Adolf Hitler oder der Papst. Für die weniger lesende Zunft der Blogklicker genügen sich wunderbare Tittenbilder. Drum sei super nice und besuche den hier verlinkten Blog in jeder freien Minute, die deinem gottlosen Leben bleibt.

 

nackte Politik   Super Nice Blog

 

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Auf Achse

September 16, 2008

Liebe Bloggemeinde, spannende Reisen durch das world wide web liegen hinter mir, mit ihnen 78 Tagebucheinträge zu lustigen, kuriosen, ernsten und informativen Blogs. Ich brauche eine kreative Pause und schnüre für 2 Wochen meinen Rucksack, greife zum Wanderstab und dimme hier das Licht. Was macht ein Blog-Reisetagebuchschreiber im Urlaub? Er wandert von Block(hütte) zu Block(hütte) und schweigt. Doch der Leser honoriert kein Ruhen und deshalb verspreche ich nicht nur weitere satirische Tagebucheinträge auf meinen Reisen durchs Netz, sondern biete hier noch einmal die Möglichkeit, einige wenige nette Fundstücke der Blogosphäre ein zweites Mal zu besuchen. Wem das nicht genügt, kann sich auf meinem Blogroll die Zeit vertreiben und für Traffic sorgen.

Kopf zu und Augen auf für folgende Blogs:

Sex- und Erotik Blog

Schnipselfriedhof

Beetlebum’s Toon Blog

Hausmeister Blog

Blog TV

Grenzerfahrungs Blog

Kunst Blog

Kuriositäten Blog

Bahn Blog

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Was tun Sie, wenn Sie eine Frage haben und keiner ist greifbar? Sie googeln oder sind einer der letzten Besitzer eines Brockhaus. Für die Jüngeren unter uns, das ist ein Lexikon in Buchform, ja mit richtigen Seiten und Bilder darin, aber ohne Musik. Nur gibt es zwar auf nahezu jede Frage eine Antwort, nur nicht überall. Und gerade die populärsten Fragen bleiben auf den einschlägigen Wissensseiten oft unbeantwortet, sei es die Suche nach der besten Art, eine Frau zu befriedigen oder ob Sex zu Dritt wirklich ein Drittel mehr Spaß bedeutet. Ja, da schweigen Wikipedia & Co. Nicht so Nana, die Erfinderin des Blogs auf Zuruf. Das Konzept ist einfach. Ihr stellt Nana eine beliebige Frage, sie antwortet nach bestem Wissen und Gewissen. Erwartet man nun Fragen nach der Weltformel oder der Erklärung der Relativitätstheorie in 3 Sätzen, wird man enttäuscht. Diese Antworten scheinen allgemein bekannt zu sein, denn die Zielrichtung der an Nana gestellten Fragen ist eindeutig zweideutig. „Schluckst du oder spuckst du?“ wird von Nana gern und detailverliebt beantwortet, meist bleibt danach kaum noch Zeit, sich für das Eine oder Andere zu entscheiden, die Sauerei ist bereits am Boden. Origineller ist da schon die Frage, ob Nana schon mal als lebende Tischdeko fungiert habe. Die Antwort darauf ist entbehrlich, nicht aber die Möglichkeit, Nana herauszufordern und ihr eine Frage zu stellen, die über den Langweiler nach dem Ersten Mal hinausgeht. Aktuell leidet der Blog unter einer gewissen Ideenlosigkeit der Fragenden, was für Euch die Chance ist, mal eine Frage zu stellen, bei der Ihr im wahren Leben rote Ohren bekommen würdet. Nana liebt das freizügige Spiel mit Worten und weiß ihre Leser mit wilden Geschichten heißer lesbischer Liebe oder dem ersten Mal zweier 12jähriger unter der Dusche zu erregen. Die Grenzen dieses verbalen Exhibitionismus scheinen lange noch nicht ausgereizt und wem das dennoch nicht genügt, wird auf der prickelnden Blogrollliste von Nana’s Blog viele weitere erotische Geschichten zu lesen bekommen. Taschentücher bereithalten.

Blog auf Zuruf

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wird in ihrem jüngsten Erotik Clip wohl weniger vermisst werden als der Mute-Knopf der Fernbedienung, um den Ton abzustellen. Nicht alles, was sich paart, sollte dabei reden oder anders ausgedrückt, dumm fickt gut, doch Schweigen ist Gold. Nun werden die 95% Männer, die sich zusammen mit ihren 5% Freundinnen diese Stippvisite ins Private unseres Next-Top-Model Mädels angeschaut haben, weniger auf Dialoge oder gar Handlung außerhalb der 4 Quadratmeter Bett oder 50 Liter Badewanne Wert gelegt haben. Hier standen eher Nahaufnahmen Ginas wahrer Werte im Vordergrund und gelegentlich ein Schwenk auf ihr Gesicht. Ich hoffe dabei allerdings, dass sich das deutsche Abziehbild von Brigitte Nielsen jede Minute Videostream teuer bezahlen lässt, um ihre Kriegskasse für die künftigen Jugenderhaltungseingriffe in amerikanischen Beautyfarmen zu füllen. Sexvideo mit 19, Weddingsoap mit 29 und Homestory mit 39, so lassen sich Karrieren planen. Die Großen der C-Promi Kaste machen es vor oder wünschten sich, dass sich ein Fernsehsender noch um sie schert, wenn sie am Morgen endlich so aussehen wie Claudia Schiffers Nachbarin. Wer hingegen wirklich gut aussieht und zum Gen-Lotto-Gewinn auch noch ein paar Gramm Hirn zusätzlich vom Schöpfer abbekommen hat, kann auch ohne das rasierte Fell zu Markte tragen zu müssen erfolgreich sein. Zutaten zum Glück sind der richtige Umgang und mehr als nur Titten, Po und Beine. Im Falle von Münchens schönster Abiturientin Sarah B. revanchierte sich Fußball Beau Schweinsteiger mit Kontakten zur Medienwelt für das Glück in Deutschlands Singlehauptstadt ausgerechnet eine Frau zu finden, die trotz Bildung mit ihm schläft. Nun kassiert sweet Sarah 15.000 Euro für jeden Tag, den sie statt mit Schweini nun vor der Kamera verbringt und ohne dafür ihr Schatzkästchen öffnen zu müssen. Da hat Gina-Lisa wohl etwas zu früh ihre letzten Trümpfe ausgespielt, denn wer möchte noch bekleidete Hochglanz Bilder einer Frau sehen, die man in bewegten Bildern auf dem heimischen PC als Wichsvorlage haben kann. Beispiele für Frauen, die es ähnlich wie Sarah auch ohne www.youporn.de geschafft haben, bietet der gebloggte Model Contest der heutigen Linkempfehlung.

Model Blog

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s. aber auch den Rest vom Reisetagebuch “Tourismus 2.0

Mundfick

Juli 8, 2008

40 Ladungen sind definitiv zuviel, zumindest für Britney, die stellvertretend für den Frau gewordenen Männertraum die wenig Interpretationsraum lassende Internetseite www.spermaschlucker.com als Blog betreibt. Ja, hier lernt Frau, was Männer glücklich macht und Frauen schön. Eiweiß, Calcium, Vitamine und sogar Spurenelemente von Gold mit weniger Kalorien als in einem Gummibärchen und alles körperwarm auf einen Schluck. Das, liebe Mädels, ist die beste Diät, auch wenn Brigitte, Bild für die Frau und Vogue schamhaft schweigen, wenn es um die Tagesration Gesundheit geht, den Sperma-Energydrink.
Ein bisschen ziert sich ja fast jede, bevor sie kniend des Liebsten bestes Stück als längste Praline der Welt küsst, leckt, saugt, gegen den Würgereiz ankämpft und ihren Mund zur Vagina macht, zum Sacksuppe schluckenden Schwanzschlund. Dabei sieht sie ihn von unten mit großen fragenden Augen an, ob er glücklich ist. Das ist er wohl und noch viel glücklicher, wenn ihr Mädels ihm gelegentlich das Gefühl gebt, nie zuvor etwas Besseres gekostet zu haben und ihn morgens nicht mit dem obligatorischen „du gehst zuerst ins Bad“, sondern mit einem echten „Deep Throat“ weckt. Wem der Glückstropfen des Göttergatten, sein Manna und Ambrosia, zu salzig, bitter oder faulig schmeckt, sollte mit Nachsicht und Geduld an den Essgewohnheiten des tollen Hengstes arbeiten. Südfrüchte statt Fleisch wirken Wunder und verwandeln den warmen Rotz in den Frühstücksklassiker „Pro Cult“, dem Papis Palmensaft auch in Farbe und Konsistenz ähnelt. Täglich einen Fingerhut davon strafft die Haut von innen und außen. Welche Frau noch Fragen zu Oralverkehr, Blowjob oder Mundfick hat, kann diese ungeniert an Britney stellen und bekommt echte Lebens- und Liebeserfahrungen. Für Männer, die ihr Sexleben mal wieder etwas in Schwung bringen wollen und den ewigen Wunsch der Holden nach ein wenig mehr Abwechslung nachkommen möchten, sei die Anleitung zur „Harten Tour“ wärmstens empfohlen. Das ist die Vorstufe zum Paradies, das spätestens dann erreicht ist, wenn sich die Liebste nach der Extra Portion Eiweiß nicht still in ein Papiertaschentuch übergibt, sondern das, was sie nicht schlucken konnte, von ihrer Zungenspitze hinab auf Brust und Bauch tropfen lässt.

Sperma Blog

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s. aber auch den Rest vom Reisetagebuch „Tourismus 2.0

Midlife Crises

Juli 2, 2008

Midlife Crises ist Männersache und die Zeit zwischen nachlassender Spermienproduktion und anwachsendem Bauchumfang, wenn mütterliche Frauen anzüglich lächeln und Mädchen im besten Studienalter einem die Tür aufhalten. Manche von denen ließen sich auch auf dem Beifahrersitz des unlängst erworbenen Porsches vernaschen, wenn es die Bandscheiben noch erlaubten. Opelfahrer haben diese Erfahrung noch nicht gemacht und suchen ihr Heil in werbebeklebten Rennrädern, die sie in gewohnter Manier samstagvormittags und Feinripp bewaffnet auf dem Rasenstück vor der 70 Parteienwohnanlage putzen. So werden Autos zur Meßlatte der eigenen Lebenswirklichkeit und prägen das Gefühl, das Leben zu ficken oder davon gefickt zu werden. Fragen Sie mal Opelfahrer. Was ich fahre bin ich und Smartfahrer haben den Längsten, denn das für Frauen konzipierte Vehikel hat seine Zielgruppe verfehlt und parkt regelmäßig in Garagen gutverdienender Singelmäner. Das sind die, die mit 50 über Porschefahrer lächeln und einen Volvo haben. „PS“ als Postkoitale Sensation ist die Einheit, die dem Mann ab 50 die Stufe auf der Werteskala der Gesellschaft aufzeigt und neben Haus, Boot und Höhe der Unterhaltszahlungen den Selbstwert beziffert. „Sonderausstattung“ ist der wirkliche Orgasmus im Alter schwindender Haarpracht und lässt sich die Weibchen dem Rudelführer hingeben. Jugendliche Energie und kraftstrotzende Körper bleiben im Windschatten glänzender Metalllackkarossen zurück und treten angesichts von Zylindermenge, Benzinverbrauch und Kaufpreishöhe in den Hintergrund. Versorgungsdenken macht Frauen empfänglich für schöne Formen und nachsichtig mit dem vom Marathon träumenden Geldbeutel auf der Fernsehcouch. Der Zweitwagen, klein, flach, schnell und auf Kredit gekauft, ist Belohnung für Zweitfrau und Zweitjob, der all das bezahlen soll. Der Zweitmann der Frau kommt mit dem Rad oder Roller, den Rucksack lässig über der Schulter und kein Sixpack in der Hand…Aber warte Bürschchen bis du 45 bist und die guten Frauen auf dem Beifahrersitz des jüngeren Kollegen landen. Dann empfiehlt sich der Gang zum Kfz-Händler deines Vertrauens.

50plus Blog

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Mädchenmannschaft

Juni 5, 2008

Die großen Zeiten der Frauenbewegungen spielen sich heute nur noch in den Fotoalben von Singlefrauen kurz vor der Pensionierungsgrenze oder auf Bühnen der Lesetour von Charlotte Roche ab. Der Rest holder Weiblichkeit lebt ihre Emotionalität aus, bevölkert Laufstege oder unterwirft sich in Castingsshows dem Drill anderer Emanzen, deren Mann beim Singen Zähne zieht. Kein Wunder, dass es vorbei ist mit einer „vagina dentata“, der alles Männliche verschlingenden Urgewalt emanzipierter Frauen, die wirklich böse Möse, die heute zahnlos und rasiert dem blasierten Äffchen von Mann zu Willen ist oder sich von ihrer Freundin zur Latte Macchiato, der einzigen heute noch erlaubten männlichen Zweideutigkeit begleiten lässt. Das ist der Sex der Neuzeit, bei dem kein Mann mehr Kastrationsängste beim ersten Kontakt mit dem hinter dichtem Wald versteckten außerirdischen Gemüse des jeweils anderen Geschlechts haben muss. Körpergeruch, primatenhafter Wildwuchs oder unkontrolliertes Paarungsverhalten freier Liebe sind Attribute einer Zeit, als Mutti und Vati noch lange Haare trugen, Rauchen danach Pflicht und der Roller der VW des kleinen Mannes waren. Heute in einer Zeit, in der Fahrräder teurer sind als chinesische Kleinwagen, haben Lady-Shaver das Feuerzeug in der Handtasche abgelöst und Körpergeruch heißt „She“, „Paris Hilton“ oder „David Beckham“, je nach Frau und persönlicher Note. ER wird zur besseren Freundin und Männer heißen Bruce, moderieren Modesendungen oder gestalten Kindertagesstätten in den Farben der Saison. Schwere Zeiten für ein bisschen Schweiß nach dem Holzhacken bei minus 30 Grad im Hof. Nicht nur Oli Kahn ging in den Ruhestand und mit ihm einer der letzten Gründe für die Emanzipation, sondern auch der Unterschied zwischen Kater und Katze. Die Pussy von heute geht shoppen, trifft sich zum Tee oder hat mindestens drei Livestyle Magazine abonniert, während seine Freundin auf Tantra-Seminaren lernt, dass körperlicher Sex überschätzt wird und es ihm besser geht, wenn Frauen mehr verdienen als Männer, um die evolutionären Ungerechtigkeiten des gefährlichen Mammutjagens wieder gut zu machen. So bleibt der letzte Ort echter Kerle der Fußball, wo sich Männer noch in den Armen liegen und hemmungslose weinen dürfen, wenn Frauen Fußballweltmeister werden.

Emanzen Blog

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s. aber auch den Rest vom Reisetagebuch “Tourismus 2.0