Lustig ist anders
Januar 6, 2009
Wenn es schon nichts zu lachen gibt, sollte man das wenigstens laut tun. Oder sich fragen, welche Fallhöhe Humor haben sollte, um komisch zu sein. So wie es schwierig wird, sich im knien zu erhängen, fällt lachen schwer beim Gang in den Keller auf der Suche nach der Pointe oder dem Schalk, den man sonst im Nacken spürte. Der gelebte Witz kann das Zwerchfell reizen oder zur Zote verkommen, je nach Art des Erzählens oder des Erzählers. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, selbst bei der fünften Wiederholung von Schwänken, die das Leben schon zu Kaisers Zeiten spielte und nicht müde wird, in bierseliger Stimmung immer wieder ins Programm zu nehmen. Schamhaftes Kichern, schallendes Lachen oder gähnendes Augenrollen sind der Lohn für mühsam bemühte Zweideutigkeiten in der ach so sexualisierten Welt, wo nur noch pürierter Känguruhoden mit Schwanzstückchen im Dschungelcamp die Quote stabil hält und Fernsehunterhaltung zum terra incognita des Humors macht. Schön, wenn das manchen Blogger motiviert, dem noch eins drauf, nein eher darunter zu setzen und die Tiefe möglicher Spaßigkeit zum bodenlosen Loch verklärt. So speit mancher Freizeithumorist und Teilzeitliterat Texte ins world wide web, die dort auch hingehören, weil Masse jede Klasse zudeckt und daher die Bedeutungslosigkeit solcher Beiträge nicht auffällt. Stelle man sich eine Lesebühne vor, wo Frauen in (Schnee)Wehen zum Alptraum des Alimente fürchtenden Nachbarn werden…diesen Witz sucht man lange zu verstehen, er wird nicht lustiger. Wem das aber immer noch zu intellektuell ist, sollte in seine Elaborate des fragwürdigen Humors wiederholt das beliebte und feingeistige Wort „ficken“ einbauen und schon haut sich die halbe Nation auf die Schenkel, die andere Hälfte geht lieber Schuhe kaufen. Ein Blog für Männer also und entsprechend leicht bedienbar mit Inhalt und Witz oder bloßer Beschreibung des Unerfüllten, womit wir auch in diesem Text zum zweiten Mal beim „ficken“ sind. Lachen als die Kunst des Nichtredenmüssens, nicht schreiben wäre manchmal noch viel lustiger, leider nicht in diesem Fall, wenn im Format von Kleinanzeigen des Lebens Langeweile zelebriert wird und der Altherrenwitz Urstände feiert. Willkommen daher im Schlafgemach des Blogkandidaten für die goldene Himbeere, so sich ein C-Movie-Verleiher fände, dieses Drehbuch zu verfilmen. So verleihe ich heute dem „Textspeier“ den Preis für die entbehrlichste Seite der Woche und danke, dass es unterhalb meines Blogtagebuches doch noch Platz für andere webpages gibt.
artwork
Shit Happens!
November 3, 2008
Loriot meets die Moderne. Das wäre eine alternative Überschrift eines Artikels über den Meister des Zeichenstifts, Ralph Ruthe und seine kartoffelnasigen Unglückraben, die tagein tagaus in des Lebens Hundehaufen treten, um die übrige Welt intelligent und scharfzüngig zu unterhalten. Kaum ein Toonblog hat so viele Zuschauer, Bewerter und Fans, wie das virtuelle Zeichenbrett Herrn Ruthes auf der heutigen Linkempfehlung. Die Welt kommuniziert und Ralph Ruthe leiht dieser seine Stimme, seien es sprechende Eichhörnchen, Bäume oder das Triumvirat aus Koalabär, Nashorn und Giraffe. Wer sich jetzt ungläubig die Augen reibt und fragt, wer ist den Ralph Ruthe, dürfte nie MAD Heft oder Käpt’n Blaubär Leser gewesen sein. Denn dort hat Herr Ruthe bleibende Spuren hinterlassen und sich Ruhm, Ehre und Millionen von Hoffnungen erarbeitet. Genial direkt und dem Volk aufs Maul geschaut führt er durchs Programm seiner alltäglichen Misslichkeiten auf dem Weg zwischen Wiege und Bahre. Menschliche Schwächen sind ihm ebenso wenig fremd wie tierische Unzulänglichkeiten und Pannen, die die Welt unterhalten. Diverse Internetpräsenzen (z.B. die Frühreifen) unterstreichen das Portfolio dieses Ausnahmetalents und blieben nicht unbemerkt. Von 2005 bis 2008 erhielt er viermal hintereinander für SHIT HAPPENS den Sondermann-Preis der Frankfurter Buchmesse in der Kategorie „Cartoon“. 2008 gewann er mit dem Animationsfilm „Walk the dog“ den 1. Preis beim Berliner Kurzfilmfestival „Going Underground 7″. Ehrungen machen nicht satt, also geht auf seine Seite, lasst euch inspirieren, amüsieren und motivieren, seine diversen Bücher und Cartoons käuflich zu erwerben. Das freut Zeichner und Familienvater, denn Applaus ist das Brot des Künstlers, doch Buchhonorare helfen zu überleben als Autor, Musiker, Filmemacher und Cartoonist. Aus urheberrechtlichen Gründen wurde vom Abdruck eines Ruthe-Comics hier abgesehen, aber folgender Link wird euch die Augen öffnen und das Zwerchfell zurück ins Leben holen.
artwork
Super Nice me!
Oktober 28, 2008
Heute schon gebetet? Verschwendete Zeit, denn der Gegenbeweis zur moralischen Instanz „Gott“ ist erbracht, zumindest in dem Versuch, dem Glauben Wissen gegenüber zu stellen oder etwas, was sich ungefähr so anfühlt. Geschafft haben das zwei jungdynamisch sympathische Großschnauzen, die mit viel Humor und etwas weniger Sensibilität dem Gläubigen den Gebetsteppich wegziehen und sagen: Nutze dein Leben, denn danach wird’s finster. Doch so viel Chuzpe bleibt nicht ohne Auswirkung auch auf andere Wissensbereiche, wie zum Beispiel Titten oder den Nacktscanner von Jamba, die größte Verarschung seit es Klingeltonwerbung gibt. Die vermutlich letzten Retter des Abendlandes Dr. Nice und Dr. Super bloggen gegen den Stumpfsinn in der Welt und propagieren die Zuwendung zu den wirklich essentiellen Dingen unserer Zeit, nämlich Skandale, Pussys, Promis, Titten, Muschis, aber auch – wenn noch Zeit bleibt – Politik, Forschung, Sex und nackter Mord im Ghetto. Wen das verwirrt, ist in guter Gesellschaft und wird dennoch super nice auf der heutigen Blogempfehlung unterhalten. Sich dabei klein, schwach und ungebildet zu fühlen, ist keine Schande, sondern die Folge natürlicher Auslese, die die Herren Nice und Super privilegiert hat, uns den Weg des Irdischen zu weisen und Gott auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Damit schließt sich der Kreis zum oben zitierten Gottesgegenbeweis über sexuelle Randgruppen hin zur Aufklärung und Entzauberung mythologischen Sektierens, das uns vor Onanie und Beischlaf mit der Ische des besten Freundes warnt. Doch ohne Handarbeit bleiben Schwänze klein und laufen so Gefahr, der Small Penis Humiliation (SPH) Bewegung zum Opfer zu fallen, einer Randgruppe, der sich die Dres. Nice und Super ebenso gern annahmen wie den anderen Minderheiten, seien es Moslems, Adolf Hitler oder der Papst. Für die weniger lesende Zunft der Blogklicker genügen sich wunderbare Tittenbilder. Drum sei super nice und besuche den hier verlinkten Blog in jeder freien Minute, die deinem gottlosen Leben bleibt.
artwork
Die Steinlaus (Petrophaga lorioti)
Oktober 13, 2008
Die Steinlaus ist ein von Loriot in einem Sketch bei der Imitation von Bernhard Grzimek präsentiertes fiktives Nagetier. 1982 nahm das medizinische Wörterbuch Pschyrembel die Steinlaus als fingierten Lexikonartikel ins Nachschlagewerk auf. Seitdem ist die Steinlaus ein bekanntes Beispiel des wissenschaftlichen Witzes.
Quelle: www.wikipedia.de
Dieser Witz hat nunmehr auch seine eigene Internetpräsenz, neudeutsch Blog mit dem populärwissenschaftlichen Versuch, die Steinlaus in ihrer organischen Gesamtheit zu begreifen und in die Systematik von Flora und Fauna einzugruppieren. Bislang war bekannt, dass sich die Steinlaus als scheuer Nager von Silikaten, also von Steinen, ernährt. Gelegentlich werden auch Eisenträger nicht verschmäht. Dabei hat das geschlechtsreife Männchen einen Tagesbedarf von ca. 28 Kilogramm Beton und Ziegelsteinen, wohingegen ein trächtiges Weibchen nahezu die doppelte Menge verzehrt. Leider gelten diese possierlichen Nager und Wühler als vom Aussterben bedroht, Vorkommen konnten jedoch bei wissenschaftlichen Grabungen im Erdreich in 20 Metern Tiefe nachgewiesen werden. Neue Forschungen haben aber Erstaunliches zu Tage geführt, was letztlich auch den Eintrag in des medizinische Wörterbuch, den Pschyrembel rechtfertigte. So wurde beispielsweise die Unterteilung der gemeinen Steinlaus in die Unterarten der Gallenstein- und Nierensteinlaus bekannt. Aber auch die Ähnlichkeit zum Namensgeber und von 1931 bis 1982 verantwortlichem Redakteur des Wörterbuches, Herrn Willibald Pschyrembel soll zur Aufnahme geführt haben.
Heute zeichnet die Steinlaus für eine Vielzahl bislang unbekannter wissenschaftlicher Phänomene oder praktische Lösungen alltäglicher Problemlagen verantwortlich.
Entwicklern aus der Automobilindustrie soll es gelungen sein, durch den Einsatz von Steinläusen den sogenannten Steinschlag ein Schnippchen zu schlagen. Die robusten Nager werden in einem winzigen Nistkästchen nahe den Spritzwasserdüsen angesiedelt. Von hier aus krabbeln die Steinläuse los und verteilen sich währen der Fahrt auf der gesamten Windschutzscheibe, sobald die Geschwindigkeit mehr als 50 km/h beträgt.
Quelle: www.diesteinlaus.wordpress.com
Diese und andere Kuriositäten finden sich in der heutigen wissenschaftlichen Blogempfehlung, einem Forum Berufener, die sich um die Sache der Wissenschaft im Allgemeinen und der Steinlaus im Besonderen verdient gemacht haben. Zu nennen sind neben dem Altvater von Humor und Steinlaus Vicco von Bülow (Loriot) auch Joachim W. Dudenhausen, Vince Ebert sowie Dr. med. Eckart von Hirschhausen, der bereits durch andere ausgewogen humorvolle Veröffentlichungen in Wissenschaftskreisen auffiel.
artwork
Kopfgeschütteltes oder weibliche Logik
Oktober 4, 2008
Frauen sind charmant, bezaubernd, unersetzlich und manch anderes, solange man keine hat. Hockt sie einem erst auf der Bude, dekoriert die einst ZEN buddhistische strenge Kahlheit der Zimmer, sortiert die DVD Sammlung nach Farben der Rückencover und stellt das Buchregal mit Ildiko von Kürthy Schwarten voll, bleibt nur noch eines übrig: Kopfschütteln. Da ist noch kein einziges Wort gewechselt, was das bedächtige Schwenken der männlichen Denkzentrale zu einem HWS verursachenden Wirbeln beschleunigen würde. Ja, die Kunst, das Denken durch das Aussprechen der Gedanken zu imitieren, klappt meistens solange, so lange es der männliche Partner schafft, den Redeschwall zu ignorieren. Erhöhen sich Frequenz und damit unweigerlich Tonhöhe und Dringlichkeit des Verlautbarten fällt auch die letzte Festung innerer Ruhe und der Kampf um das Gesprochene und Gemeinte, das Erinnerte und Vergessene oder schlicht die Bodenhoheit im Leben des anderen beginnt. Wer sich 400 Folgen Loriot sparen möchte, braucht sich nur eine Freundin anzuschaffen und ihr den eigenen Wohnungsschlüssel zu geben. Dann ist die Kindheit wirklich vorüber und der Ernst des Lebens beginnt. Der Vorteil, Büroarbeit in einem Einzelzimmer plötzlich ausreichend unterhaltsam zu finden, zerrinnt mit jeder Minute, die man versäumt, Überstunden zu machen und heimkehrt. Meist in eine Wohnung, die man so nie gemietet hatte und auch nie bewohnen wollte. Wieso müssen Socken im Schrank liegen, wenn man sie vom Fußboden aus deutlich leichter anziehen kann? Auch ist das Einstellen von Milchprodukten in das Kühlschrankregal, wo einst Bierflaschen standen, ökonomisch fragwürdig. Bier ist teurer als rechtsdrehender probiotischer Magerjughurt, zumindest wenn man das Sixpack unterbringen möchte. Der Kampf um die Fernbedienung ist ein alter und nicht mehr zeitgemäßer Hut, da das Programm mittlerweile unterirdischer als ein Gespräch über den letzten Shoppingausflug der Holden ist. Doch die Teufelin lauert im Detail des täglichen Beziehungswahnsinns. Kein Nebensatz ist zu unbedeutend, als dass man(n) und frau ihn nicht missverstehen könnten und man Rosen krieg(t) statt Blumen mitzubringen. Äußerst beredte und anschauliche Beispiele liefert der beziehungsgeplagte Blogger der heutigen Linkempfehlung mit brillanter Beobachtungsgabe und reichlichem Wortwitz. Mit Nerven wie Drahtseilen lässt er uns teilhaben am täglichen Scharmützel um des Kaisers Bart oder der Prinzessin’s Erbse. Hier prallen die Welten logischer Nüchternheit und weiblicher Logik aufeinander und amüsieren den, der sich bislang als Single einsam fühlte. Für alle anderen mag es tröstlich sein, dass die Schmerzen an den Schläfen nicht vom Partnertalk, sondern vom Schütteln des Kopfes darüber kommen.
artwork
Auf Achse
September 16, 2008
Liebe Bloggemeinde, spannende Reisen durch das world wide web liegen hinter mir, mit ihnen 78 Tagebucheinträge zu lustigen, kuriosen, ernsten und informativen Blogs. Ich brauche eine kreative Pause und schnüre für 2 Wochen meinen Rucksack, greife zum Wanderstab und dimme hier das Licht. Was macht ein Blog-Reisetagebuchschreiber im Urlaub? Er wandert von Block(hütte) zu Block(hütte) und schweigt. Doch der Leser honoriert kein Ruhen und deshalb verspreche ich nicht nur weitere satirische Tagebucheinträge auf meinen Reisen durchs Netz, sondern biete hier noch einmal die Möglichkeit, einige wenige nette Fundstücke der Blogosphäre ein zweites Mal zu besuchen. Wem das nicht genügt, kann sich auf meinem Blogroll die Zeit vertreiben und für Traffic sorgen.
Kopf zu und Augen auf für folgende Blogs:
artwork
Nerdy Berdy Beetlebum
August 4, 2008
Letztens stand ich in der PC Spiele Abteilung eines namhaften Technik Anbieters und bedauerte, dass die Retrowelle dort noch nicht angeschwappt ist, hätte ich mich doch über eine windows-XP spielbare Version von Monkey Island oder Day of the Tentacle gefreut. Meine Freundin sah das ganz anders und meinte, man könne bei diesem Wetter gern auch mal vor die Tür gehen statt die ollen Kamellen am PC zu spielen…
Ja, das Zusammenleben zweier Menschen gestaltet sich, wie wir spätestens seit Loriot wissen, manchmal launiger als man denkt. Wobei ich hier nicht zwischen den Launen auf der Sonnenseite des Lebens stehender Jungs und deren Freundinnen unterscheiden möchte. Nein, ganz Alltägliches wird zum Parkour partnerschaftlicher Kommunikation, voller Bilder und Allegorien, so man diesen Alltag denn zeichnet und der Welt damit das zurück gibt, was ihr am meisten fehlt, Humor. Grundpfeiler dieser Humorattacke sind Beobachtungsgabe und gespitzter Bleistift (Tusche? Schnauze!). Aber auch ein Ego, dem es genügt, auf eine Handvoll Striche reduziert zu werden. BEETLEBUM, oder von Freunden auch liebevoll Johannes Kretschmar genannt, hat damit kein Problem und hält sich mehrmals die Woche selbst den Spiegel vor und gibt uns was zum „Gugg’n“. Manchem wird dabei auch auffallen, dass es fast noch mehr zum Denken gibt, doch das ist bereits Level 2 des „look and laugh“ Comicgames im Zeichen des Totenkopfes.
Dabei sind es die Alltäglichkeiten, die den zweiten Blick lohnen und belohnen für die Zeit, die man sich diesem toonblog widmet. „Ja, das kenn ich.“, möchte man manchem Tagebucheintrag entgegen rufen und fühlt sich ähnlich vertraut, wie bei der Suche nach LeChuck oder der Weltherrschaft violetter Tintenfischmutanten.
artwork
unter die Lupe genommen
Mai 21, 2008
Dass die Schweizer ein wunderliches Volk sind und das Hustenbonbon, die Schokolade sowie das Bankgeheimnis erfunden haben, ist bekannt. Neu und überraschend ist, dass in der Schweiz Humor gesichtet wurde. Nicht zwischen zwei Berggipfeln oder am Boden des Genfer Sees, auch nicht bei grünen Männchen in Interlaken oder in Züricher Geschnetzeltem, nein ganz unspektakulär im heutigen Netzfundstück, der Lupe – dem Satire Blog. Schlagfertig opfern dessen Macher die Neutralität der Schweiz und nehmen neben Vaterland und Muttertag auch die geliebten Nachbarn, Nazis und die Rechtschreibschwäche im Allgemeinen sowie aktuelle Schweinestaaten (Burma) im Besonderen ins Visier. Nadelstiche gegen die Einsamkeit auf saftigen Wiesen bis das Kuhauge tränt und Luis Trenker sein Nachbar sich schmunzelnd die Bartspitze hinters Ohr schiebt. Das schafft Identifikation mit der Schweizer Seele und bleibt Beispiel für die in Sachen Humor noch etwas unterbelichteten Deutschen oder die Japaner. Letztere haben das Stadium gepflegter Unterhaltung bereits hinter sich gelassen und dienen seitdem als mahnendes Fanal für den Schritt zu weit auf dem schmalen Grat guter Unterhaltung. Wem das bislang verborgen blieb, sollte sich mal Gameshows aus dem Land des Lächelns ansehen und lernen, wie aus diesem Grinsen im Gesicht der Zuschauer wird. Galt Deutschland bis vor kurzem noch als Heimat der Schadenfreude, haben die Japaner uns diesen Ruf erfolgreich streitig gemacht. Gut, dass die Schweizer den Deutschen nun die Möglichkeit geben, sich das verkaufte Lächeln zurückzuholen und lachend aus dem Keller wieder ans Tageslicht herauszufinden.
artwork


