Webkauderwelsch 2.0

Juli 29, 2008

Bitte ich meinen Vater, mir eine Sendung im Fernsehen auf Video aufzunehmen, schaue ich in zwei fragende Augen und den Wunsch, ich möge mir doch die DVD kaufen oder besser noch, am Abend zum Schauen daheim sein. War es Ende der 60er Jahre die freie Liebe, die die Generationen entzweite, ist es heute die Technik oder konkreter der Unterschied zwischen Hard- und Software und dem, was man damit machen kann. Als täglicher Office Anwender mit der Akzeptanz moderner Medien fühlt man sich nur solange mit im Boot bis man auf Heise Weblogs stößt oder dem binär verschlüsselten Gespräch zweier Vertreter der Generation 2.0 zuhört.

Ein sehr großer Kritikpunkt, den man immer wieder von Nicht-Lispern über Lisp hört, ist der Mangel an einer Infix-Notation. Infix-Notationen und sonstiger Syntaktischer Zucker machen einen Parser zwar komplizierter, aber können scheinbar den Code lesbarer machen.Alles klar?

So müssen sich die prähistorischen Echsen beim Einschlag des Meteoriten vor 65 Mio Jahren gefühlt haben, als die Säugetiere deren Lebensraum eroberten. Das Internet schlug innerhalb von 10 Jahren fast ebenso heftig ein und trennte, was einst großer und kleiner Bruder waren, heute Angestellter mit Zeitvertrag oder Webmillionär und Googlegründer. Ob unser heutiger Blogreisetagebuchaspirant Google Konkurrenz macht oder nur schönen Bildern Leben einhaucht und damit Spielekonsolen tauglich macht, bleibt der Zukunft vorbehalten. Eine Voraussetzung allerdings erfüllt er schon heute. Beim Lesen mancher seiner Einträge schaue ich aus zwei fragenden Augen und wünschte mir, er würde sich die DVD kaufen oder besser noch, die Spielekonsole nutzen statt sie zu programmieren.

Computer Chaos Blog

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Drei Zinnen Walping

Juli 26, 2008

Was dem Franzosen der „kleine Tod“, ist dem Bergwanderer der Lohn der Mühe, die Aussicht. In aller Regel verhangen vom Schweiß vor den Augen oder trüber Inversionswetterlage in der Lieblingswanderzeit, dem Spätsommer. Trendy in hightech Funktionsoutfit stellen sich die Messners und Norgays für Arme Walkingstock bewaffnet an, um sich Samstag für Samstag den ortsnahen Hausberg hinauf zu quälen. Dabei werden sie lediglich von noch gequälter dreinschauenden MTB-Fahrern überholt, zumindest bergrunter. Ja, Wandern ist im Trend, so schick, dass man glatt einen entsprechend hippen Sportbegriff kreieren müsste, z.B. mountaining oder auch walping für walkende Alpenbesteiger. Eine von diesen ist unsere heutige Bloggerin, unter Freunden auch liebevoll die Dolomitengemse genannt, nachdem sie ihre Tour der Leiden quer durch die Marmalada der sitzfaulen Webgemeinde mitgeteilt hat und damit ausreichendes zur Aufklärung und Abschreckung Turnschuh bekleideter Flachlandalpinisten getan hat. Ja, der Ruf der Berge ist hörbar, noch lauter aber der Ruf des Wahnsinns in den Köpfen derer, die den Berg nicht erwandern, sondern zur Bergstation hinauf rennen als ob es kein Morgen und keine Kneipe im Tal gäbe. Unlängst an der Zugspitze liefen einige davon das letzte Mal hinauf und vor dem schönen Wetter davon, hinein in Schneesturm und Erschöpfungstod. Getoppt werden diese Midlife Crises Auswüchse nur noch durch die Hochalpintourengeher, die statt sich um Frau und Kind zu sorgen, lieber eine Woche auf 7000 Meter Höhe im Nanga Parbat biwakieren, um die Tiefen der Seele und den Abgrund des Ichs zu erfahren, getreu dem Motto: Wer lang genug in den Abgrund schaut, in den schaut er irgendwann zurück.

Wander Blog

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wird in ihrem jüngsten Erotik Clip wohl weniger vermisst werden als der Mute-Knopf der Fernbedienung, um den Ton abzustellen. Nicht alles, was sich paart, sollte dabei reden oder anders ausgedrückt, dumm fickt gut, doch Schweigen ist Gold. Nun werden die 95% Männer, die sich zusammen mit ihren 5% Freundinnen diese Stippvisite ins Private unseres Next-Top-Model Mädels angeschaut haben, weniger auf Dialoge oder gar Handlung außerhalb der 4 Quadratmeter Bett oder 50 Liter Badewanne Wert gelegt haben. Hier standen eher Nahaufnahmen Ginas wahrer Werte im Vordergrund und gelegentlich ein Schwenk auf ihr Gesicht. Ich hoffe dabei allerdings, dass sich das deutsche Abziehbild von Brigitte Nielsen jede Minute Videostream teuer bezahlen lässt, um ihre Kriegskasse für die künftigen Jugenderhaltungseingriffe in amerikanischen Beautyfarmen zu füllen. Sexvideo mit 19, Weddingsoap mit 29 und Homestory mit 39, so lassen sich Karrieren planen. Die Großen der C-Promi Kaste machen es vor oder wünschten sich, dass sich ein Fernsehsender noch um sie schert, wenn sie am Morgen endlich so aussehen wie Claudia Schiffers Nachbarin. Wer hingegen wirklich gut aussieht und zum Gen-Lotto-Gewinn auch noch ein paar Gramm Hirn zusätzlich vom Schöpfer abbekommen hat, kann auch ohne das rasierte Fell zu Markte tragen zu müssen erfolgreich sein. Zutaten zum Glück sind der richtige Umgang und mehr als nur Titten, Po und Beine. Im Falle von Münchens schönster Abiturientin Sarah B. revanchierte sich Fußball Beau Schweinsteiger mit Kontakten zur Medienwelt für das Glück in Deutschlands Singlehauptstadt ausgerechnet eine Frau zu finden, die trotz Bildung mit ihm schläft. Nun kassiert sweet Sarah 15.000 Euro für jeden Tag, den sie statt mit Schweini nun vor der Kamera verbringt und ohne dafür ihr Schatzkästchen öffnen zu müssen. Da hat Gina-Lisa wohl etwas zu früh ihre letzten Trümpfe ausgespielt, denn wer möchte noch bekleidete Hochglanz Bilder einer Frau sehen, die man in bewegten Bildern auf dem heimischen PC als Wichsvorlage haben kann. Beispiele für Frauen, die es ähnlich wie Sarah auch ohne www.youporn.de geschafft haben, bietet der gebloggte Model Contest der heutigen Linkempfehlung.

Model Blog

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Wissen macht Ah!

Juli 20, 2008

Der Bildungsstand in Deutschland senkt sich alljährlich wie der Turm zu Pisa, nur wird, wenn dieser fällt, kein Deutscher mehr klüger als ein Weißbrot sein, dafür herrscht dann Vollverpflegung. Während bis dahin das Land der Dichter und Denker zu Google-Jüngern und Weblogbetreibern verkommt, machen sich andere Sorgen und bloggen ebenfalls, wenn auch mit dem Niveau verlässlicher Halbbildung. Das sind vermutlich die wenigen, die bei Jauch und Pilawa Wissen, das die Welt nicht braucht, gegen Geld eintauschen und die Unwissenden vor den Mattscheiben bei Laune halten. Interessant auch das Gerücht, dass aus geheimen japanischen Staatslaboren Zahlenkombinationen verschwunden seien und nun unentdeckt und verschlüsselt als Ziffernketten durch Zeitschriften und Malblöcke geistern. Diese sind sehr ansteckend und veranlassen Menschen, die einst Kreuzworträtsler verachteten, Kind und Kegel im Stich zu lassen und sich mit Stift und Zahlenreihe ins Nichts ihrer Existenz zurückzuziehen. Sudoku heißt die neue Seuche und grassiert bereits unter Grundschülern, die sich mit selbiger als Handyspiel infizierten. Die Regierung plant nun eine Großoffensive gegen zu befürchtende Vernetzung von Gehirnbahnen durch das Üben logischer Zahlenspiele und schaltet die Landesministerien gleich im Kampf gegen Bildung und Niveau. Der Ruf nach Tamagotschis wird lauter und auch übermäßiges Trinken, Rauchen und Fernsehen wird empfohlen, um die Folgen von Sudoku zu bekämpfen. Ähnliches wurde bereits bei einem früheren Versuch, das geheime Lesen von Büchern zu verhindern, angewandt, doch die Wissenshungrigen tauchten unter und verzogen sich zum Lesen bei Taschenlampenlicht unter die Beckdecke. Doch die Zahl der unter solch unzumutbaren Umständen Gehaltener nimmt stetig ab und die Anzahl buntbebilderter Illustrierten mit maximal 20 redaktionellen Seiten zu. Entsprechend verschieben sich die Werte, und Fragen, wieso Strom aus der Wand kommt oder Wasser nicht die Wände auch hinauflaufen kann, bilden den Schwerpunkt heutiger Bildungssendungen oder mit SMS zu beantwortender Preisausschreiben für die Elite, die noch schreiben kann. Doch die letzte Bastion des einstigen Bildungsbürgertums versteckt sich im Elfenbeintum digitaler Bandbreiten und sendet einsam und in der Hoffnung auf eine fremde Intelligenz ihre Botschaften in die Einöde in den Köpfen der Menschen, die Mario Barth für den Bundespräsidenten halten.

Wissens Blog

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Gutmenschen Gedöns

Juli 17, 2008

Ja, da heult sie wieder, die ach so politisch korrekte Linke und deren Palituch vermummte Vertreter, mutig bis ins Mark, wenn sie 70 Jahre nach deutscher Dunkelzeit laut gegen Nazis und Nationalisten wettern und dabei genauso intolerant und selbstgefällig wirken, wie die mit Gift und Galle Bespuckten. Willkommen im Club. Ach, was haben wir uns wieder über die periodisch deutsche Fröhlichkeit aller 2 Jahre anlässlich eines internationalen Fußballevents geärgert. Der Deutsche hat nicht fröhlich zu sein, sonst schwankt das Weltbild der nach Sozialstaat und Vollversorgung schreienden Gutmenschen. Die pinkeln lieber auf deutsche Fahnen (wie Mitglieder der Jugendorganisation der Grünen) oder besser noch, loben eine Prämie für jede von Wagentüren gestohlene Deutschlandfahne aus (wie die Parteizentrale der LINKEN während der EM), als fröhlich auf Straßen und Plätzen das Deutschlandlied zu singen. Dabei ist nicht allein Textschwäche Grund und Ursache für soviel Spaßverbot, sondern körperliches Unwohlsein, wenn sich Menschen, nein Deutsche Ihrer Heimat besinnen. Forsch wird ein Wort wie „Stolz“ gleichgesetzt mit „Heil dem Führer“ und damit dumpfe Historie bemüht. Schwer wiegt das Erbe und die Last der 1000 Jahre Herrenmensch, die der mündige Anti-Deutsche auf seine schmalen Schultern lädt. Mancher, der sich daran schon verhoben hat, denn nicht immer sind die Alternativen zu Vaterlandsliebe und Mutterkreuz der sichere Weg in eine friedliche, soziale und ökologische Zukunft, wie sich die erträumen, die nie für Ihre Überzeugung wirklich kämpfen mussten. Mit Pflastersteinen, Brandbeschleunigern, Chaostagen und Hausbesetzung lässt sich ein System kaum kippen oder umgestalten, geschweige denn begründen. Und der viel bemühte fette, weiße Deutsche in Feinripp und Handtuch auf Poolliegen ist eine aussterbende Spezies, weil diese Deutschen schon lange nicht mehr verreisen, da sie Dank international agierender Unternehmen und damit wohlwollender antideutscher Geschäftspolitik kein Geld zum Urlauben haben. Dass diese grölende, saufende und peinliche Mehrheit des deutschen Hassbildes statt in Malle nun die gepflegten Vorgärten der neuen deutschen Linken vollkotzt, ist die Rache des kleinen Mannes, der das Prinzip Brot und Spiele fröhlich, friedlich und fahnenschwenkend aller 2 Jahre zum Anlass nimmt, mehr für die Vergangenheitsbewältigung zu tun als die griesgrämigen Sozialneidvertreter, deren Weltbild gleich dem Eisernen Vorhang Geschichte ist.

Gutmenschen Blog

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Donnerwetter

Juli 14, 2008

Trübsal blasen ist die am wenigsten erotische Form oraler Unterhaltung und führt in der Regel zu Schwermut, Weltschmerz und anderen deutschen Untugenden. So düster wie ein grauer Sommerregentag, dessen einziger Lichtblick der aus den beleuchteten Fenstern der Daheimgebliebenen ist. Wetter, der Anfang vom Ende und die jährlich enttäuschte Hoffnung auf die Klimaerwärmung. Statistisch führen graue Novembertage die Selbsttötungsquote an, doch wäre es nicht leichter, sich an einem schwülwarmen, trostlosen Julitag von der Brücke ins 35 Grad warme Industrieabwasser zu stürzen, als sich im November nach Feierabend und tristem Couchsitzen nochmals aufzuraffen? Auch eine Zumutung für die Rettungskräfte, denn auch die wollen in der nasskalten Jahreszeit nicht zwingend länger als nötig vor die Tür. Da liegen der Griff zur Flasche und Gewalt innerhalb von Familien nah beieinander und der Samen für Völkermord und Genozid sind gesät. Nun können Menschen von Luft und Liebe allein kaum überleben, aber etwas Sonnenlicht täglich hebt Stimmung und Gemüt und sorgt damit mehr für den Weltfrieden als Nato, Unesco und Uefa zusammen. Rechnet man mit einer durchschnittlichen Lebenszeit der Sonne von 4 Milliarden Jahren bleibt genug Zeit für die Errichtung des Paradieses hier auf Erden, ohne ein ominöses und von Religionen zersetztes Jenseits bemühen zu müssen. Wichtigstes Utensil zur Erreichung dieses Zieles ist richtige Kleidung und ein Handtuch, falls jemals vor der Zeit die Erde einer intergalaktischen Autobahn weichen müsste. Bedenkt man diese Tragweite, sollte Schluss sein mit dem ewigen Jammern über Temperaturschwankungen, Hitzerekorde, Schneemangel und Hochwässer infolge von Monsunregen in der Sahara. Wetter sollte nicht als profanes Smalltalkthema verheizt oder als Ausrede für das Ende eines verpfuschten Lebens missbraucht werden. Wetter ist vielmehr der Kleber, der die Existenz ans Dasein heftet und das Oben mit dem Unten verbindet, betrachtet man es philosophisch. Auf einen Nenner gebracht: Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.

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Kleiner Hai Dim Dim

Juli 11, 2008

Mit kleinen Geschenken fängt man Mädchen, mit kleinen Mädchen jedoch Haie. Dass aber auch der Hai mal klein angefangen hat, lehrt uns derzeit ein Kinderlied, das die Charts stürmt und auf eine Art schwachsinnig ist, dass die Nation Kopf steht. Die 18-jährige Alemuel hat in einem privaten After Party Video nach durchzechter Silvesternacht fern ab von Zivilisation und gutem Geschmack die Zeichen der Zeit erkannt und das Medium Internet für ihre Warhol’schen 15 Minuten genutzt. Launige Zeilen zu einer nervtötenden Melodie in eine wackelige Kamera gelallt und der Sommerhit 2008 war im Kasten und nach nochmals 5 Minuten bei youtube hochgeladen. Geschätzte 12 Milliarden Uploads später war das Video bei 2,5 Millionen Klingeltonnutzern bekannt und youtube um dutzende Werbekunden von Iglo bis Greenpeace reicher. All das nur um einem Testosteron geschwängerten Jungmann zu beweisen, wer bei den heutigen Partykids die Eier in der Hose hat. Der Punkt ging klar an Alemuel, die sich seitdem kaum noch im Fischrestaurant ihres Vertrauens blicken lassen kann, ohne für die Überfischung der Meere verantwortlich gemacht zu werden oder Autogramme zu geben. Kurz nachdem der erste Hype vorüber war, kam auch die Musikmafia drauf, dass bei youtube nicht nur geistiges Eigentum verramscht wird, sondern neue Einnahmequellen schlummern, und EMI bot Alemuel einen Plattenvertrag, einen Auftritt bei THE DOME und eine gratis Homepage an. Auf dieser blogt das Mädchen, das dem Hai davon geschwommen ist und eine Nation zum rhythmischen Klatschen in die Hände veranlasst hatte. Zusätzlich finden sich Video, Kurzvita und anderer Kram, den keiner braucht, wenn er den Spot als Bildschirmschoner auf dem Handy hat. Wem das allerdings alles zu blöd ist, kann sich ja bei Anne Will als Talkgast ins Studio setzen oder in seinem CD Regal nach dem Sommerhit 2006, Schni Schna Schnappi suchen, an dem wenigstens nur 6jährige erkrankt sind.

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Mundfick

Juli 8, 2008

40 Ladungen sind definitiv zuviel, zumindest für Britney, die stellvertretend für den Frau gewordenen Männertraum die wenig Interpretationsraum lassende Internetseite www.spermaschlucker.com als Blog betreibt. Ja, hier lernt Frau, was Männer glücklich macht und Frauen schön. Eiweiß, Calcium, Vitamine und sogar Spurenelemente von Gold mit weniger Kalorien als in einem Gummibärchen und alles körperwarm auf einen Schluck. Das, liebe Mädels, ist die beste Diät, auch wenn Brigitte, Bild für die Frau und Vogue schamhaft schweigen, wenn es um die Tagesration Gesundheit geht, den Sperma-Energydrink.
Ein bisschen ziert sich ja fast jede, bevor sie kniend des Liebsten bestes Stück als längste Praline der Welt küsst, leckt, saugt, gegen den Würgereiz ankämpft und ihren Mund zur Vagina macht, zum Sacksuppe schluckenden Schwanzschlund. Dabei sieht sie ihn von unten mit großen fragenden Augen an, ob er glücklich ist. Das ist er wohl und noch viel glücklicher, wenn ihr Mädels ihm gelegentlich das Gefühl gebt, nie zuvor etwas Besseres gekostet zu haben und ihn morgens nicht mit dem obligatorischen „du gehst zuerst ins Bad“, sondern mit einem echten „Deep Throat“ weckt. Wem der Glückstropfen des Göttergatten, sein Manna und Ambrosia, zu salzig, bitter oder faulig schmeckt, sollte mit Nachsicht und Geduld an den Essgewohnheiten des tollen Hengstes arbeiten. Südfrüchte statt Fleisch wirken Wunder und verwandeln den warmen Rotz in den Frühstücksklassiker „Pro Cult“, dem Papis Palmensaft auch in Farbe und Konsistenz ähnelt. Täglich einen Fingerhut davon strafft die Haut von innen und außen. Welche Frau noch Fragen zu Oralverkehr, Blowjob oder Mundfick hat, kann diese ungeniert an Britney stellen und bekommt echte Lebens- und Liebeserfahrungen. Für Männer, die ihr Sexleben mal wieder etwas in Schwung bringen wollen und den ewigen Wunsch der Holden nach ein wenig mehr Abwechslung nachkommen möchten, sei die Anleitung zur „Harten Tour“ wärmstens empfohlen. Das ist die Vorstufe zum Paradies, das spätestens dann erreicht ist, wenn sich die Liebste nach der Extra Portion Eiweiß nicht still in ein Papiertaschentuch übergibt, sondern das, was sie nicht schlucken konnte, von ihrer Zungenspitze hinab auf Brust und Bauch tropfen lässt.

Sperma Blog

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Schalom und Servus

Juli 5, 2008

Eine späte Genugtuung muss das für manchen Spätgeborenen jüdischen Glaubens und erst recht für die Handvoll Zeitzeugen der bösen deutschen Vergangenheit gewesen sein, als der Kopf des Führers fiel. Hitlers spätes Ende schien manchem wünschenswerter als die feige, mutmaßliche Selbsttötung 45, auch wenn es sich unlängst nur um eine Wachsfigur in einer Berliner Ausstellung handelte. Wer sagt denn, dass sich nicht auch ein Wachs-Hitler 1945 in den Kopf schoss…auch das war in Berlin, der Kreis schließt sich. Viele Mitbürger jüdischen Glaubens allerdings werden andere Sorgen haben als einen 119 Jahre alten Despoten, der sich in die lange Reihe der Verfolger, Vernichter und Andersgläubigen einreiht, die das jüdische Volk seit dem Ausrutscher am Kreuz auf selbiges nageln wollen. Da wird bereits ein Techtelmechtel außerhalb der jüdischen Mischpoke zur Statusfrage und Lebenskrise, die Familien entzweit und manch stillen Antisemitismus in den Köpfen der Ausgegrenzten gebirt. Weder Milch noch Fleisch, was da ein braver Kipa-Träger so heimbringt und an den koscheren Mittagstisch setzt, zum Unmut seiner einst verfolgten Eltern, pardon Großeltern. Die schlagen heute zurück und erklären den Familienfrieden für beendet, wenn der fremde Smock ihre Kreise stört, vor allem, wenn es konvertierte Fremde sind, weil denen ist ganz besonders nicht zu trauen. So wie der Feind hinter jeder Ecke lauern kann, gut zu beobachten bei der Flughafenkontrolle ins gelobte Land, die eher einem illegalen Grenzübertritt im kalten Krieg ähnelt als einem Europa zugewandten Staatssystem, in dem heute noch Neue Testamente verbrannt werden, wie unlängst in der Kleinstadt Or Jehuda geschehen. Soviel Selbstbewusstsein nach 2000 Jahren Verfolgung, Missachtung und Auslöschung ist lobenswert und sollte Beispiel für all die Völker vorrangig islamischen Glaubens sein, die sich heute noch zurückgestellt und als Menschen zweiter Klasse betrachten. Wo Bücher brennen, gibt es überhaupt erst einmal Bücher und Menschen, die sie lesen können. Wenn das kein Anfang von etwas ist, was in wenigen Jahrhunderten die Tür zu Toleranz, Bildung und Völkerfreundschaft aufzustoßen vermag. Bis dahin verbleibt es jedem einzelnen, sich der jüdischen Gemeinde mit Wohlwollen, Verständnis und mancher Nachsicht zu nähern. Ein beredtes Zeugnis davon legt unsere heutige Bloggerin ab, die die Last und Freude trägt, nicht nur einen Juden zu lieben, sondern auch noch dessen Familie ertragen zu müssen.

Juden Blog

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Midlife Crises

Juli 2, 2008

Midlife Crises ist Männersache und die Zeit zwischen nachlassender Spermienproduktion und anwachsendem Bauchumfang, wenn mütterliche Frauen anzüglich lächeln und Mädchen im besten Studienalter einem die Tür aufhalten. Manche von denen ließen sich auch auf dem Beifahrersitz des unlängst erworbenen Porsches vernaschen, wenn es die Bandscheiben noch erlaubten. Opelfahrer haben diese Erfahrung noch nicht gemacht und suchen ihr Heil in werbebeklebten Rennrädern, die sie in gewohnter Manier samstagvormittags und Feinripp bewaffnet auf dem Rasenstück vor der 70 Parteienwohnanlage putzen. So werden Autos zur Meßlatte der eigenen Lebenswirklichkeit und prägen das Gefühl, das Leben zu ficken oder davon gefickt zu werden. Fragen Sie mal Opelfahrer. Was ich fahre bin ich und Smartfahrer haben den Längsten, denn das für Frauen konzipierte Vehikel hat seine Zielgruppe verfehlt und parkt regelmäßig in Garagen gutverdienender Singelmäner. Das sind die, die mit 50 über Porschefahrer lächeln und einen Volvo haben. „PS“ als Postkoitale Sensation ist die Einheit, die dem Mann ab 50 die Stufe auf der Werteskala der Gesellschaft aufzeigt und neben Haus, Boot und Höhe der Unterhaltszahlungen den Selbstwert beziffert. „Sonderausstattung“ ist der wirkliche Orgasmus im Alter schwindender Haarpracht und lässt sich die Weibchen dem Rudelführer hingeben. Jugendliche Energie und kraftstrotzende Körper bleiben im Windschatten glänzender Metalllackkarossen zurück und treten angesichts von Zylindermenge, Benzinverbrauch und Kaufpreishöhe in den Hintergrund. Versorgungsdenken macht Frauen empfänglich für schöne Formen und nachsichtig mit dem vom Marathon träumenden Geldbeutel auf der Fernsehcouch. Der Zweitwagen, klein, flach, schnell und auf Kredit gekauft, ist Belohnung für Zweitfrau und Zweitjob, der all das bezahlen soll. Der Zweitmann der Frau kommt mit dem Rad oder Roller, den Rucksack lässig über der Schulter und kein Sixpack in der Hand…Aber warte Bürschchen bis du 45 bist und die guten Frauen auf dem Beifahrersitz des jüngeren Kollegen landen. Dann empfiehlt sich der Gang zum Kfz-Händler deines Vertrauens.

50plus Blog

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